Oberhausen Hbf
Nach dem Schloss Oberhausen benannte die Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft den neu eröffneten provisorischen Bahnhof Oberhausen 1846. Es lagen keine größeren Ortschaften in der Nähe aber verschiedene Eisenhüttenwerke, Zinkhütten und chemische Fabriken. Der erste Zug fuhr am 15. Mai 1847 in den Bahnhof ein. 1850 verlegte die Zeche Concordia ihre Verwaltung in den Bahnhof. 1854 baute die Eisenbahngesellschaft ein neues Bahnhofsgebäude, da das alte Fachwerkgebäude zu klein geworden war. 1880 war Oberhausen der wichtigste Bahnknotenpunkt im Ruhrgebiet. 1885 wurde erneut der Bau eines  Empfangsgebäudes im Stil der Frührenaissance begonnen. 1891 folgte der Bau eines großen Verschiebebahnhof Oberhausen West. 1930 wurde mit dem Bau des heutigen Hauptbahnhofs begonnen, der 1934 abgeschlossen wurde. Architekt war der Reichsbahnoberrat Herrmann. 1943 beschädigte ein Bombenangriff die Haupthalle. Erst 1952 erfolgte der Wiederaufbau der Haupthalle. Die Bahnhofsgaststätte und das Kino wurden in den 1980er Jahren geschlossen. Ab 1987 ist das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt worden. Zwischen 1996 und 1999 wurde der Bahnhof umgebaut und restauriert. Anlässlich des IBA Projekts "Köln-Mindener Eisenbahn" wurde der Bahnhof komplett saniert.
Bilder Oberhausen
Centralbahnhof 1888
Luftaufnahme
vorne Bahnhof von 1854
Zentalbahnhof 1888
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Z Bahnhof iel Bahnhof von 1854 Auswahl zur Streckenverfolgung für Oberhausen Hbf
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