Osterburken
Die 53,48 km lange Bahnstrecke von Neckarelz nach Osterburken eröffnete am 1. November 1866 den Betrieb. Osterburken wurde als Grenzbahnhof zwischen den Ländern Baden und Württemberg am 27. September 1869 an das württembergische Eisenbahnnetz angeschlossen. Kriegsbedingt verzögerte sich der Weiterbau der Strecke um drei Jahre. Osterburken wurde Wechselstation mit einem eigenen württembergischen Bahnhofsteil. Der Bahnhof verfügte über eine württembergische Lokomotivremise und einen gemeinschaftlich genutzten Güterschuppen. 1870 errichtete man ein württembergisches Verwaltungsgebäude gegenüber dem badischen Empfangsgebäude dessen, Eingangstür das Staatswappen trug. Das Gebäude war 1990 noch vorhanden. Am 24. Mai 1973 wurde der Bahnhof an das elektrische Streckennetz angeschlossen. Das Empfangsgebäude ist im Wesentlichen bis heute erhalten geblieben.
Bilder Osterburken
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 1. November 1866 nach Osterburken. Also 31 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Osterburken hatte zu diesem Zeitpunkt sehr wenig Einwohner (Ende 2013 waren es 6.463 Einwohner).
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