Oschatz
Am 3. November 1838 erreichte die Eisenbahn Oschatz. Der Bahnhof war die "Hauptstation" zwischen Leibzig und Dresden. Neben dem schlichten Empfangsgebäude wurden weitere Bahnhofsbauten errichtet. Im Bahnhof erfolgte der Maschinenwechsel. Gebaut wurde er von der "Leibzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie". Am 1. Oktober 1840 baute man die Strecke zweigleisig aus. 1847 erweiterte man den Bahnhof. 1878 bis 1881 baute man das Bahnhofsgelände erneut um. Am 7. Juli 1880 wurde ein neues Empfangsgebäude seiner Bestimmung übergeben. 1885 wurde der Bahnhof auch Ausgangspunkt der 750mm Schmalspurbahn nach Döbeln. Eine zweite Bahn führte nach Strehla. Dazu baute man 1896 eine überdachte Umladehalle. Durch die Schmalspurbahn gewann der Güterverkehr an Bedeutung. 1915 wurden hölzerne Bahnsteigüberdachungen gebaut. 1967 wurden die Normalspurgleise erneuert und das zweite Streckengleis wieder aufgebaut. Am 1. Juni 1970 elektrifizierte man der Bahnhof. Im Oktober 1992 stellte die Bahn AG den Güterverkehr ein. 1993 wurde der Verkehr der Schmalspurbahn eingestellt. 1995 erfolgte die Neutrassierung der Strecke Leibzig - Dresden.
Bilder Oschatz
Luftaufnahme
Bahnhof  von 1838
Die Eisenbahn “kam” am 3. November 1838 nach Oschatz. Also drei Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Oschatz hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2013 waren es 14.733 Einwohner).
Bahnhof von 1838 Bahnhof 1907
Bahnhof  1907
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Leipzig - Dresden
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