Potsdam Hbf
Die erste Eisenbahn in Preußen verkehrte von “Bahnhof Potsdam” nach Berlin offiziell am 29. Oktober 1838. Sie ist heute die älteste noch in Betrieb befindliche Eisenbahnstrecke in Deutschland. Der Bahnhof verfügte über eine Einstiegshalle sowie an der Kopfseite über einen Glocken- und Uhrturm. Er stand auf dem Gelände des heutigen Hauptbahnhofs. Rasch stieg das Verkehrsaufkommen. Durch die Eröffnung der Strecke von Potsdam nach Magdeburg am 7. August 1846 wurde der Bahnhof vom End- zum Zwischenbahnhof und wurde entsprechend erweitert. Der Uhrenturm musste abgerissen werden. Auf dem provisorischen ersten Bahnhof wurde ein neues im klassizistischen Baustil gebautes Empfangsgebäude errichtet. 1891 eröffnete die Berlin-Wetzlarer Eisenbahn ihre Eisenbahnstrecke. 1928 schloss man Potsdam an das Berliner S-Bahn-Netz an. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof zerstört. Nach dem Krieg wurde ein neues Empfangsgebäude gebaut. Den Bahnhof benannte man 1960 in Potsdam-Stadt um. Der S-Bahn Verkehr wurde uneingeschränkt erst 1992 wieder aufgenommen. Mit dem Bahnhofsneubau, der am 18. Mai 2000 eröffnet wurde, änderte die Deutsche Bahn AG den Bahnhofsnamen in Potsdam Hauptbahnhof um. Dominiert wird der Eingang durch den alten Wasserturm des ehemaligen Ausbesserungswerks.
Bilder Potsdam
Bahnhof 1840
Luftaufnahme
Bahnhof 1903
Die Eisenbahn “kam” am 2. November 1838 nach Potsdam. Also drei Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Potsdam hatte zu diesem Zeitpunkt 26.943 Einwohner (Ende 2013 waren es 161.468 Einwohner).
Bahnhof 1840 Bahnhof 1903
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Berlin - Magdeburg
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